Der Step-Up Spannungswandler 2-24 V auf 2-28 V ist ein einstellbarer DC-DC-Aufwärtswandler (Boost Converter) für Elektronikprojekte. Er versorgt LED-Streifen, Sensoren, Mikrocontroller, Kommunikationsmodule und Audiomodule zuverlässig mit Spannung. Das Modul nimmt 2 bis 24 V Gleichspannung auf. Anschließend hebt es diese auf 2 bis 28 V DC an.
Die Ausgangsspannung stellen Sie über das Potentiometer auf der Platine ein. Der maximale Ausgangsstrom beträgt 2 A. Deshalb eignet sich derselbe Wandler für 5-V-, 12-V- und 24-V-Schaltungen. Sie benötigen kein zusätzliches Modul für jede Spannungsebene.
Typischerweise kommt der Wandler dort zum Einsatz, wo die vorhandene Quelle zu wenig Spannung liefert. Aus einem 3,7-V-Li-Ion-Akku gewinnen Sie so stabile 12 V. Ebenso arbeitet das Modul mit NiMH-Paketen, Blei-Säure-Akkus und USB-Quellen. Wichtig zu wissen: Es handelt sich um einen Schaltwandler, nicht um ein Ladegerät. Ein Ladealgorithmus ist nicht enthalten, und die Wirkrichtung ist einseitig – die Spannung wird ausschließlich angehoben.
Vorteile im Überblick
- Weiter Eingangsbereich 2-24 V – arbeitet bereits ab 2 V und passt daher zu kleinen Li-Ion-, NiMH- und Blei-Säure-Akkupacks.
- Einstellbare Ausgangsspannung 2-28 V – bequem per Potentiometer, ohne Lötkolben und ohne Tausch von Widerständen.
- Bis zu 2 A Ausgangsstrom – ausreichend für die meisten Elektronikbaugruppen und LED-Lösungen von 5 bis 24 V.
- Kompakte Platine – das Modul passt in schmale Gehäuse und in Prototypenboxen.
- Getakteter Betrieb – der Wirkungsgrad liegt höher als bei Linearreglern, folglich entsteht weniger Abwärme.
- Ein einziger Einstellpunkt – Sie justieren die Spannung ohne Last und schließen den Verbraucher danach an.
- Universeller Einsatz – von LED-Streifen über Messgeräte und Lüfter bis zu Laborversuchen.
- Direkt 24 V nutzbar – der Regelbereich reicht bis 28 V, somit versorgen Sie 24-V-Geräte mit Reserve.
Für wen ist dieses Modul gedacht?
Der Step-Up-Wandler eignet sich für LEDs und LED-Streifen, sofern Sie einen passenden Vorwiderstand oder einen LED-Treiber verwenden. Ebenso versorgt er Mikrocontroller, Sensoren und Kommunikationsmodule, die mit 5 V, 12 V oder 24 V arbeiten. Auch Audiomodule und Kleingeräte mit geringer Leistungsaufnahme lassen sich betreiben.
Darüber hinaus nutzen Anwender das Modul für Messgeräte und Lüfter. In Labor- und Prototypenversuchen liefert es schnell die gewünschte Spannung aus dem vorhandenen Akku. Elektronikbastler und Ingenieure setzen den Wandler daher in DIY-Prototypen, in Zubehör für E-Mobilität sowie in Telemetriebaugruppen ein.
Als Energiequelle dienen Li-Ion-, NiMH- oder Blei-Säure-Akkus. Ebenso funktioniert eine USB-Quelle, deren Spannung Sie auf ein höheres Niveau bringen möchten. Gerade bei Telemetrieknoten und E-Mobilitäts-Zubehör spart diese Flexibilität zusätzliche Netzteile.
Technische Daten
| Typ | DC-DC-Aufwärtswandler, Boost (Step-Up) |
| Eingangsspannung | 2-24 V DC |
| Ausgangsspannung | 2-28 V DC, einstellbar |
| Maximaler Ausgangsstrom | 2 A |
| Reale Leistung | Begrenzt durch Eingangsspannung und Wirkungsgrad |
| Einstellung | Potentiometer für die Ausgangsspannung |
| Schutzfunktionen | Chargenabhängig; Sicherung am Eingang empfohlen |
| Empfohlene Sicherung | 2-3 A im Eingangskreis |
| Kühlung | Bei höherem Strom bessere Wärmeableitung nötig |
| Bauform | Platine (Modul) ohne Gehäuse |
Montagehinweise
- Spannung ohne Last einstellen – justieren Sie zuerst den Ausgang, danach schließen Sie den Verbraucher an.
- Polarität beachten – halten Sie beim Anschluss der Ein- und Ausgangsleitungen die Polung strikt ein.
- Sicherung einsetzen – im Eingangskreis empfiehlt sich ein Wert von 2 bis 3 A.
- Kühlung sicherstellen – nahe 2 A wird die Wärmeableitung zum entscheidenden Faktor.
- Ausreichenden Leitungsquerschnitt wählen – besonders wichtig bei niedriger Eingangsspannung.
Warum dieser Step-Up-Wandler?
Der wichtigste Pluspunkt ist der Betrieb ab 2 V. Viele Wandler verlangen mindestens 4 bis 5 V am Eingang. Bei einer entladenen Zelle reicht diese Spannung dann nicht mehr aus. Folglich passt dieses Modul zu Szenarien mit einer einzelnen Lithium-Ionen-Zelle oder mit wenigen NiMH-Zellen.
Zweitens liegt die obere Grenze bei 28 V und damit über dem üblichen 24-V-Bedarf. Dadurch versorgen Sie 24-V-Technik mit einer kleinen Reserve. Diese Reserve gleicht Leitungsverluste im Kabel aus, was besonders bei längeren Zuleitungen zählt.
Drittens bleibt die Handhabung einfach: ein Potentiometer, ein Einstellvorgang, ein Modul für viele Spannungsebenen. Da der Wandler getaktet arbeitet, geht weniger Energie als Wärme verloren als bei einem Linearregler. Das ist im Akkubetrieb ein spürbarer Unterschied.
Häufige Fragen
Kann ich damit 12 V aus einem 3,7-V-Li-Ion-Akku erzeugen?
- Ja, das ist ein typischer Anwendungsfall dieses Moduls.
- Der Eingangsbereich beginnt bei 2 V und deckt die Zellspannung vollständig ab.
- Stellen Sie 12 V am Potentiometer ein, bevor Sie den Verbraucher anschließen.
Eignet sich der Wandler für LED-Streifen?
- Ja, LED-Streifen gehören zu den Hauptanwendungen.
- Verwenden Sie bei einzelnen LEDs einen passenden Vorwiderstand oder einen LED-Treiber.
- Der Ausgangsstrom von 2 A deckt viele 12-V- und 24-V-Streifenabschnitte ab.
Funktioniert das Modul mit Mikrocontrollern und Sensoren?
- Ja, für Baugruppen mit 5 V, 12 V oder 24 V ist es ausgelegt.
- Kommunikations- und Audiomodule lassen sich ebenfalls versorgen.
- Damit ist es für DIY-Prototypen und Telemetrieknoten geeignet.
Kann ich damit einen Akku laden?
- Nein, das Modul ist ein Schaltwandler und kein Ladegerät.
- Es hält die eingestellte Ausgangsspannung, besitzt jedoch keinen Ladealgorithmus.
Lässt sich die Spannung auch absenken?
- Nein, die Wirkrichtung ist einseitig.
- Die Spannung wird ausschließlich angehoben.
Welche Sicherung sollte ich verwenden?
- Im Eingangskreis werden 2 bis 3 A empfohlen.
- Achten Sie zusätzlich auf einen ausreichenden Leitungsquerschnitt.
Wird das Modul im Betrieb warm?
- Nahe 2 A gewinnt die Wärmeableitung an Bedeutung.
- Sorgen Sie dann für Luftzirkulation oder zusätzliche Kühlung.
- Der getaktete Betrieb erzeugt dennoch weniger Abwärme als ein Linearregler.
Ist ein Gehäuse enthalten?
- Nein, geliefert wird die Platine als offenes Modul.
- Die kompakte Bauform passt in schmale Eigenbaugehäuse.
Mit dem Eingangsbereich ab 2 V, dem einstellbaren Ausgang bis 28 V und 2 A Strom deckt dieses Boost-Modul viele Aufgaben ab. Es passt an Li-Ion-, NiMH- und Blei-Säure-Akkus sowie an USB-Quellen. Damit ist es eine praktische Basis für LED-Beleuchtung, Sensorik, Messtechnik und Prototypen.













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